Bitterstar 8 Kräuter mit Weihrauch - 92 kapseln - 40g

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itterkräuter sind grundsätzlich eine sehr wirksame Arznei sind bei allen Verdauungsstörungen und überall da, wo der Säftefluss unzureichend ist und nicht genügend Fermente (Verdauungssäfte) produziert werden. Die Zahl der Beschwerden, die dadurch gebessert werden, ist sehr gross. In der Tat war ,,bitter" im Hinblick auf Arznei früher ein Garant für wirksam.

Einnahmeempfehlung:

Die Bitterkräuter können als Kräuterpulver täglich eingenommen werden:

- Morgens nüchtern und abends vor dem Schlafengehen einen flachen Teelöffel auf der Zunge zergehen lassen oder mit etwas Wasser einnehmen

- oder einen flachen Teelöffel vor dem Mittag- und Abendessen.

Je besser das Kräuterpulver eingespeichelt wird, desto wirksamer kann es seine wohltuende Wirkung entfalten.

In den Entschlackungskuren unterstützen sie die Engiftung des ganzen Organismus.

Inhalt der Kräutermischung:

Wermut, Schafgarbe, Wacholder, Anis, Fenchel, Kümmel, Enula campana, Löwenzah

Fachinformation nur für  Ärzte und Fachpersonal !

Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass Bitterkräuter eine wirksame Arznei sind bei allen Verdauungsstörungen und überall da, wo der Saftfluss unzureichend ist und nicht genügend Fermente (Verdauungssäfte) produziert werden. Die Zahl der Beschwerden, die dadurch gebessert werden, ist sehr groß. In der Tat war „Bitter“ im Hinblick auf Arznei früher ein Garant für wirksam.

Die verwendeten Kräuter haben eine gemeinsame Wirkung, sie sind äußerst basisch, unterstützen den gesamten Organismus sich von schlechten Säften zu befreien und entlasten auf diese Weise das gesamte Stoffwechselgeschehen und sämtliche Organe. Sie wirken blutreinigend und entgiftend, beruhigen den Magen und bringen Erleichterung bei vielen Verdauungsstörungen. So wird erreicht, dass die inneren Organe entlastet werden, das Blut kleine Wärme mehr verliert und die Blutzirkulation nicht mehr gravierend gestört werden kann.

Die Kräutermischung fördert inneres Wohlbefinden, wirkt ausgleichend und harmonisierend ohne der Gefahr unliebsamer Nebenwirkungen. Sie können die Gesundheit stärken und den belasteten Körper von Schadstoffen befreien und so das Gleichgewicht der Körpersäfte wieder herstellen.

Schon Paracelsus glaubte an die Selbsthilfe der Natur und des menschlichen Organismus und verwandte für seine Therapie fast ausnahmslos einheimische Heilpflanzen. Ausländische Drogen lehnte er ab, nachdem er ausgiebig die heimatlichen Bodenschätze, die Pflanzen, Mineralien und Heilquellen erforscht und deren Bedeutung in ihrer vollen Tragweite erkannt hatte.

Die E&M Vital Bitterkräuter können als Kräuterpulver täglich eingenommen werden. Je morgens nüchtern und abends vor dem Schlafengehen einen flachen Teelöffel auf der Zunge zergehen lassen oder mit etwas Wasser einnehmen. Je besser das Kräuterpulver eingespeichelt wird, desto wirksamer kann es seine wohltuende Wirkung entfalten.

Bitter Star - Bestandteile

Inhaltsstoffe und ihre umfangreiche Wirkung auf unseren Organismus.

WERMUT

Artemisia absinthium

Wermut ist unsere bitterste einheimische Heilpflanze. Auch in der stärksten Verdünnung schmeckt man Wermutbitter heraus, deshalb wird er auch als „Heilbitter“ bezeichnet.

Die Bitterstoffe an sich sind in hohem Grade geeignet, die Regelung der Magen- und Darmfunktion zu unterstützen. Außerdem ist die Wirkung der Bitterstoffe auf Magen und Darm noch darin zu sehen, dass sie auf reflektorischem Wege die Absonderung des Speichels und auch des Magen- und Darmsaftes beschleunigen und oftmals beträchtlich erhöhen.

Nimmt man die Bitterstoffe vor der Nahrungsaufnahme, wir die Entleerung des Magens durch die Bitterstoffe gefördert. Untersuchungen haben auch ergeben, dass die Bitterstoffe in den Zirkulationsmechanismus einzugreifen vermögen, indem sie eine verbesserter Rückstrom venösen Blutes zum Herzen ausgelöst werden kann.

Die Wirkungsweise des Wermuts

Hildegard von Bingen (1098-1179), die kräuterkundige Äbtissin, pries den Wermut über alles und nannte ihn den „wichtigsten Meister gegen alle Erschöpfungen“.

Der Anteil an ätherischem Öl verleiht dem Wermut krampflösende und durchblutungsfördernde Eigenschaften. Dadurch werden die Verdauungsorgane und die Niere gut durchblutet, sodass nicht nur eine vollständige Verdauung, sondern auch eine bessere Ausscheidung von Stoffwechsel-Endprodukten erfolgen kann. Man nimmt sogar an, dass die ätherischen Öle eine Hormonstimulation der Nebennieren auslösen.

Darüber hinaus haben die ätherischen Öle des Wermuts eine karminative (reinigende) Wirkung, wobei nicht nur die übermäßigen Darmgase des Oberbauches beseitigt werden, sondern auch der Druck auf das Herz und die Herzkranzgefäße und eine Beseitigung übermäßiger Gallenflüssigkeit aufgrund von Stauungen in der Leber und im Gallenwegsystem.

„Die Bitterstoffe wirken schon von der Mundschleimhaut aus und werden am Zungenrand wahrgenommen. Von hier aus erfolgt durch die Vagus Fasern eine direkte Tonisierung von Magen und Darm und darüber hinaus auf den gesamten Kreislauf, wodurch sich nicht nur der Appetit, sondern auch der Allgemeinzustand verbessert, weil die körperlichen Funktionen allgemein angeregt werden.“

Wermut als Magen- und Darmregulator

Der Wermut macht es dem Magen möglich, die Speisen mit Leichtigkeit zu verdauen. Er regt die Speicheldrüsen, die Magen- und Darmdrüsen und die Absonderungen der Leber und Bauschspeicheldrüse an. Er ist blähungsvertreibend und regelt den Gallenfluss, die Gallenbildung in der Leber und die äußerst verdauungswichtige Magen-Darmbewegung an. Er regelt gleichzeitig die Aufnahme der gereinigten Nahrungsstoffe an, um gesundes, brauchbares, nahrhaftes Blut zu schaffen.

In einem alten Kräuterbuch wird erwähnt: „Wermutkraut in Speis und Trank genützt, bekommt wohl dem Magen, macht davon däwen (verdauen), erwärmt den Leib und treibet aus Gift und Gall.“

Dr. Zimmermann (München) konnte feststellen, dass die anti-infektiöse, schleimhauttonisierende, sekretolytische Wirkung des Wermutes sich auch auf das darmassoziierte Immunsystem positiv auswirkt, indem die IgA-Bildung (Antikörper) in der Schleimhaut angeregt wird und damit zu einer Verbesserung der Abwehrkräfte führt.

 

Durch die Wermut-Bitterstoffe kann ein Tonusverlust vermieden werden, die Erwärmung des Magens führt zu einer besseren Verdauung, wobei die ganze Funktionseinheit von Magen, Dünndarm, Leber- und Gallensystem sowie die Bauchspeicheldrüse betroffen sind. Wermut ist eines der besten Mittel um auch Funktionsstörungen im oberen Dünndarm zu beseitigen, ohne einen zu starken Gallenfluss anzuregen. Durch die Bitterstoffe des Wermuts wird das hormonartig wirkende Gastrin freigesetzt, das für die Erhaltung der Magensekretion, die Anregung der Darmbewegung und der Sekretion des Bauchspeicheldrüsensaftes von großer Bedeutung ist.

Da der Wermut über Magen und Leber hilft, viele für den Körper giftigen Stoffe eines unzureichenden Stoffwechsels auszuscheiden, kann man in ihm auch eine Pflanze sehen, welche in der Lage ist, das Gemüt eines Menschen wieder aufzuheitern.

„Vielleicht kommt daher der Spruch aus früherer Zeit:

Wermut heilt Schwermut“.

Die vielen Heilwirkungen des Wermuts lösen eine Umstimmung des Patienten aus, denn die blutbildenden, blutverbessernden und kreislaufverbessernden Eigenschaften des Wermuts beeinflussen so günstig den Gesamtorganismus, dass auch eine Reihe von Beschwerden geheilt werden, die nicht direkt in den Heilbereich des Wermuts fallen.

Linie_gruen-1SCHAFGARBE

Achillea millefolium

Die Schafgarbe, wird in alten Kräuterbüchern als „Heil aller Schäden“ bezeichnet. Damit ist ihr Wert als Heilpflanze schon ausreichend dokumentiert. Das Wort „Garbe“ in ihrem Namen hat nichts mit Korngarbe zu tun, sondern bedeutet im Althochdeutschen „garven“ d.h. „heilen“.

Die Schafgarbe ist eine ausdauernde bis über einen halben Meter hoch wachsende Pflanze, die trockene Standorte liebt und wie die Kamille zu den Korbblütlern zählt. Die Scharfgarbe zählt zu den anspruchslosesten Pflanzen und ist gegen Hitze und Dürre ebenso widerstandsfähig wie gegen Kälte.

Heil- und Wirkstoffe der Scharfgarbe

Die Schafgarbe enthält vor allem den Bitterstoff Achillein und einen dem Wermut nahestehenden Geschmacksstoff. Das ätherische Öl (Chamazulen) mit dem blauen Kohlenwasserstoff Azulen zeichnet sich durch seine abheilende und krampflösende Wirkung aus. Es ist mit dem im Kamillenöl enthaltenen Azulen identisch.

Der ungewöhnliche Reichtum an Heil- und Wirkstoffen erklärt die so einmalige Heilwirkung der Schafgarbe. Nicht leicht vereinen andere Heilpflanzen, so viele wirkungsvolle Heilkräfte in sich wie die Schafgarbe.

Hauptwirkungsbereiche der Schafgarbe

 

  1. Der Kreislauf wird günstig beeinflusst. Sie greift regelnd bei Bluthochdruck ein, wirkt krampflösend und hat eine zusammenziehende Wirkung auf die Venen, weshalb sie bei Hämorrhoiden und Krampfadern angezeigt ist. Schargarbe wird als beliebtes Tonisierungsmittel (Kräftigung des Kreislaufes) verwendet. Die blutverbessernde und blutreinigende Wirkung hilft auch bei Beschwerden gichtischer und rheumatischer Art.
  2. Der Stoffwechsel erfährt durch Schafgarbe eine Anregung, Förderung und Steigerung aller Stoffwechselvorgänge im Körper, treibt die Krankheitsstoffe aus und stärkt die Nerven.
  3. Ihre Heilwirkung ist besonders günstig bei den verschiedenen Erkrankungen des Darms und des Magens, sei es zur Behebung von Appetitlosigkeit, Beseitigung von Blähungen, Darm- und Magenkrämpfen oder zur Abheilung von Entzündungen. Schafgarbe löst eine Steigerung der Darmdrüsentätigkeit aus, beseitigt die Gärungserscheinungen, Stuhlverstopfung, Stauungen und Störungen der Leber.
  4. Auf die Beckenorgane hat die Schafgarbe eine sehr günstige Wirkung. Nicht ohne Grund nennt man die Pflanze auch „Mutterkraut“; so kannte sie auch schon Hildegard von Bingen, weil sie für die Frau besonders wohltuend ist. Ein altes Sprichwort sagt: „Schafgarb´im Leib, tut gut jedem Weib.“
  5. Pfarrer Kneipp meint: „ Viel Unheil bliebe den Frauen erspart, würden sie ab und zu einmal nach der Schafgarbe greifen“.

Die Heilkräfte der Schafgarbe stärken die Eingeweide, die inneren Schleimhäute und die Mutterschaftsorgane. Die sogenannte „Vegetative Dystonie“, jene verkrampften Zustände im Unterleib, kann mit Schafgarbe erforderlich bekämpft werden. Die Bitterstoffe wirken auch auf die Gefäße

  1. des Bauchraumes (vegetativer Raum) und erlangen in der Behandlung des funktionell gestörten Blutkreislaufes größte Bedeutung.

Das Nieren- und Blasensystem erfährt durch den beträchtlichen Kaliumgehalt der Schafgarbe eine Regulierung der Wasserabsonderung und zwar ohne Reizzustände.

WACHOLDER

Juniperus communis

Schon in den Urtagen der europäischen Menschheitsgeschichte war Wacholder, als Heilpflanze bekannt. Auch die alten Römer verwandten reichlich Wacholderbeeren und nannten sie Juniperus, d.h. Beeren der Gottesmutter Juno. Sie verwendeten auch das Kraut und die Beeren zu Bädern bei Gicht und Rheumatismus.

Der Wacholder kommt, je nach Standort, als Zwergstrauch bis kaum ½ Meter Höhe, als Strauch oder als Baum bis zu 7 Metern Höhe vor. Die Beeren sind in unreifem Zustand grün und werden erst im zweiten Jahr, wenn sie reifen, blauschwarz. Die Beeren wirken harntreibend und desinfizierend. Sie sind deshalb Bestandteil von Blasen- und Nierentees.

Wacholderbeeren sind ein vorzügliches Mittel zum Ableiten auf die Nieren, d.h. zum vermehrten Ausscheiden der harnsauren Stoffe durch den Urin. Wenn allerdings zuviel genommen wird, insbesondere bei Saft und Extrakt, können die Nieren auch gereizt werden.

Seine blutreinigende Wirkung beruht wahrscheinlich auf einer Anregung des gesamten Stoffwechsels. Neben einer Steigerung des Appetits wird dabei ein allgemeiner Kräftezuwachs beobachtet.

ANIS

Pimpinella anisum

Anis wird auch römischer Fenchel oder süßer Kümmel genannt. Anis ist eine einjährige Pflanze und strömt den typischen, angenehmen Anisduft aus. Schon der weise Pythagoras (6.Jahrh.v.Chr.) schätzte den Anis und wurde als Gegenmittel gegen alle Gifte eingesetzt. Auch die chinesische Heilkunde benützt Anis. Er war auch bei den alten Agyptern, Griechen und Römern als Arznei und Gewürz beliebt.

 

In alten Kräuterbüchern ist verzeichnet, dass Anis gut ist bei schleimigen Gebrechen der Lunge, der Leber und der Gebärmutter. Anis geht also in Richtung dess Schleimlösen vor allem in den Atemorganen. Anis bewegt auch den Harn und kann den Wassersüchtigen hilfreich sein.

Ebenso wie Fenchel und Kümmel ist Anis bei Koliken immer zu empfehlen. Hildegard von Bingen hat auch Anis als hustenlösendes Mittel bei Katarrhen empfohlen.

Die Früchte des Anisregen alle Körperfunktionen an, aktivieren die Verdauung, unterstützen die Herzarbeit, erweitern den Atmungsaustausch und verstärken die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen. Anis ist auch besonders wirksam gegen Gasbildung und Blähungen und bei Verdauungsbeschwerden, insbesondere auch bei Kindern.

Da Anis gut schleimverflüssigend wirkt, wird er, auch zur Förderung des Auswurfes bei Keuchhusten, Bronchialkatarrh und Verschleimung der Lunge gegeben.

Für die besondere Wirkung des Anis ist in erster Linie das ätherische Öl verantwortlich, das teilweise durch die Lunge wieder ausgeschieden wird und dabei die Flimmertätigkeit in den Atemwegen begünstigt, insbesondere auf die kleinen Besen der Nasenschleimhaut, auf das Flimmerepithel. Die Besen kehren dann nach außen, das bedeutet – „Reinigung“.

FENCHEL

Foeniculum vulgar

Der Fenchel ist in seiner Wirkungsweise, seinem Geschmack und seinen Inhaltsstoffen dem Anis sehr ähnlich. Sein ätherisches Öl wirkt allerdings noch ausgeprägter auf die Atmungsorgane. Sein sattes Grün an Farbe ist Ausdruck seiner energetisch-intensiv entfaltender Lichtkräfte. Typisch ist im Fenchel das zielstrebige „hin zur Wärme“ und „weg von der Kälte“. Er kann auch als wärmendes Kraut bezeichnet werden.

 

Der Fenchel ist schon eine alte Kulturpflanze. Von den alten Ägyptern übernahmen die Griechen den Fenchel als Gewürz- und Heilpflanze. Sein Verbreitungsweg lief über Rom zu arabischen Ärzten und tauchte bei uns zur Zeit Karl des Großen auf.

In China wird Fenchel „der Offenbarer alles Luftige“ genannt.

Ähnlich wie beim Anis wirkt das ätherische Öl den Fenchels blähungstreibend, krampfstillend und gärungswiedrig. Insbesondere bei einer Verschleimung des Magens leistet der Fechel wirksame Hilfe. Auch die Ausscheidung der Bronchien wird gesteigert. Wegen seiner krampflösenden Wirkung gewinnt Fenchel auch Bedeutung bei der Behandlung von Lungenkrankheiten, Asthma und Keuchhusten. Das Fenchelöl besitzt eine starke Desinfektionskraft.

Fenchel wirkt appetitanregend und beruhigend auf Magen und Darm. Er trägt also zur inneren Entspannung bei. In alten Kräuterbüchern wird berichtet, dass Fenchel den Magen stärkt, von schlechten Säften reinigt und einen klaren Blick verleiht. In der Tat leistet der Fenchel auch gute Dienste bei Augenentzündungen und Augenschwäche.

Drei große Anwendungsgebiete lassen den Fenchel also unentbehrlich werden:

Seine Wirkung auf die Verdauungs- und Atmungsorgane und der günstige Einfluss auf die Durchblutung der weiblichen Kleinbeckenorgane.

Auch Hildegard von Bingen schrieb wahre Lobhymnen über den Fenchel, wenn er roh gegessen wird. „Macht den Menschen fröhlich und vermittelt ihm angenehme Wärme und guten Schweiß und verursacht gute Verdauung“.

KÜMMEL

Carum carvi

Kümmel ist eine uralte Heil- und Kulturpflanze; bereits in der Antike erfreute sich Kümmel höchster Wertschätzung. Bei den alten Griechen und Römern durfte Kümmel neben Salz auf dem Tisch nicht fehlen. Reiche Römer hielten sich sogar einen Sklaven als „Kümmelbewahrer“, der die Aufgabe hatte, die wertvollen Gewürze zu beaufsichtigen.

An der Kümmelwirkung sind ätherische Öle und Flavonoide beteiligt.

Kümmel aktiviert kräftig die Verdauung und die Magentätigkeit, ist anregend und erwärmend, insbesondere beruhigend und krampfstillend, daher bei Leibschmerzen, Kolik und Durchfall, auch bei Appetitlosigkeit äußerst hilfreich und ist wirksam gegen Blähungen.

 

Allgemein gesagt ist der Kümmel ein zuverlässiges Magenmittel, das den Magen und die Verdauungsdrüsen anregt, den Darm jedoch beruhigt. Kümmel hat eine günstige Wirkung auf die Darmflora, baut diese auf und unterdrückt dabei die Entstehung krankhafter Darmbakterien.

 

Es kann sich auch heilsam bei nervösen und krankhaften Schmerzen im Verdauungstrakt erweisen. Kümmel ist eine gute Heilpflanze bei Blähungen und Krämpfen im Magen-Darmbereich, unterstützend bei Leber- und Gallenbeschwerden sowie bei nervösen Herz- und Magenbeschwerden. Oft können sich Schwächen im Magen- und Darmbereich auch auf Herz und Kreislauf auswirken. Kümmel essen verhindere weitgehend den Schlaganfall, meint die böhmisch-mährische Volksheilkunde.

ALANTWURZEL

Alant ist als Heil- und Zauberpflanze seit über 2000 Jahren bekannt. Die Alantwurzel enthält antiseptische Wirkstoffe, die bei Reiz- und Keuchhusten eingesetzt werden. Hildegard von Bingen empfahl ihn gegen sämtliche Lungenkrankheiten. Alant hat einen würzigen bitteren Geschmack und der Geruch erinnert an Veilchen.

 

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Inulin, Bitterstoffe.

Alantwurzel wird auch als Kräutergold bezeichnet und ihr Wirkungsbereich zeigt auch auf Warum. Reizhusten, Bronchitis, Appetitlosigkeit, Herz- ,Verdauungs- und Gallenbeschwerden, Stoffwechselstörungen, Menstruationsbeschwerden, Harnwegsentzündungen, Hämorrhoiden und parasitäre Belastung.

LÖWENZAHN

Taraxacum

Der Löwenzahn taucht im April alle Wiesen und Weiden in leuchtendes Gelb. Er zwängt sich sogar in den Städten zwischen den Trottoirfugen hervor und zeigt uns damit seine enorme Kraft als auch Wiederstandskraft auf.

Sein Geschmack ist bitte und sein Vorkommen ist so weit verbreitet und so bekannt wie sonst kaum eine Heilpflanze.

Löwenzahl hilft dem Körper bei seiner Entgiftungsarbeit und findet speziellen Einsatz bei Gelbsucht, Blähungen, Leber- und Gallenprobleme, Gallensteinen, Leberzirrhose, Hämorrhoiden, Völlegefühl, Blutreinigung und geben rheumatische Beschwerden.

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